Monster Hunter World – Endlich auf PS 4

Monster Hunter World ist der erste Teil der Serie, der sein Weg auf die neuen Konsolen Generation gefunden hat. Monster Hunter war ein Spiel, welches mich schon länger interessierte, jedoch gab es die letzten Versionen nur für Handhelds oder für Nintendo Konsolen. Monster Hunter World ist daher die erste Version die auf Playstation 4 und XBOX spielbar ist, und in einigen Monaten auch auf PC.

Um was geht es bei Monster Hunter World? Bei Monster Hunter übernimmt man die Rolle eines Jägers der verschiedene, Achtung jetzt kommt es, Monster erlegen muss. Zwar hat das Spiel eine Story aber ganz ehrlich, die Story steht hier nicht wirklich im Mittelpunkt. Die Jagden sind dabei in einzelne Missionen unterteilt, sodass man in der Regel je Monster eine Mission hat. Im späteren Spielverlauf kann es dann auch mal passieren, dass man in einer Mission mehrere Monster auf einmal erjagen muss.

Die Schwierigkeit des Spiels ist dabei nicht Einstellbar, sondern für alle Spieler gleich. Und gerade am Anfang ist es nicht einfach.  Neulinge werden sich an den ersten Monstern sicherlich hin und wieder die Zähne ausbeißen. Besonders wenn man noch keine Waffe gewählt hat. Anfängern würde ich persönlich Langschwert oder Doppelschwerter empfehlen, da sie für mich die besten Waffen für den Anfang waren. Später kann man dann aus den großen Waffen-Pool auch viele andere Waffen wählen.

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Im Gegensatz zu anderen RPG’s levelt man in Monster Hunter World nicht sein Charakter, sondern nur seine Ausrüstung auf. Dadurch muss man besonders im späteren Spielverlauf seine Ausrüstung seinem Spielstil anpassen. Was mit Erfahrung und viel Zeit kein Problem mehr sein sollte. Mittlerweile gibt es aber auch auf Youtube viele Build-Videos, die zeigen welche Ausrüstungen am besten zusammen passen und somit guten Schaden verursachen.

Was bei Monster Hunter World bis jetzt negativ auffällt ist die fehlende Möglichkeit Zwischensequenzen zu überspringen. Leider muss man bei wiederholten durchspielen die Zwischensequenzen erneut anschauen. Ebenfalls etwas nervig sind die gerade am Anfang der Story die Kommentare der NPC’s im zentralen Lager.

Die Hauptstory zieht sich natürlich etwas in die Länge und man zieht so die Spieldauer etwas sehr. Gefüllt spielt man aktiv vielleicht 20 – 30 Stunden, um die Hauptstory zu schaffen, zumindest als Anfänger. Erst kürzlich habe ich einen „Speedrun“ auf Youtube gesehen und selbst dieser Hat fast 12 Stunden gedauert. Aber das eigentliche Spiel beginnt erst nach der Story, denn hier geht es um die perfekte Ausrüstung für den eigenen Spielstil zusammen zu stellen und ggf. einige Trophäen zu sammeln.

Seltsam aber wahr:

Ich kann mich entsinnen bei anderen Spielen mit der Ladezeit mehr Probleme zu haben, als ich es bei Monster Hunter World habe, obwohl zwischen Gebietswechseln und einzelnen Missionen jedes mal ein Ladebildschirm. Die Ladezeit ist dabei relativ kurz und hier nicht wirklich nervig.

Monster Hunter World kann theoretisch komplett Solo spielen aber es gibt auch die Möglichkeit mit bis zu vier Personen Missionen abzuschließen, was einigen Monstern die Gefahr nimmt.

Fazit:

Monster Hunter World war für mich kein selbstverständlicher Kauf, sondern ein spontaner Kauf. Zwar interessierte mich die Serie bereits früher aber aktuell wartete ich eher auf andere Titel. Dennoch entschloss ich mich nach dem schauen einiger Beta-Videos das Spiel zu kaufen. Bereut habe ich die Entscheidung nicht, denn es ist Anspruchsvoll und wird nicht langweilig, denn keine Jagd ist wie die vorherige, gerade im späteren Spiel wird man bei Jagden nach bestimmten Monstern immer wieder überrascht oder böse unterbrochen.

Bevor man sich aber entscheidet das Spiel zu kaufen, sollte man sich durchaus auf Youtube einige Let’s Plays anschauen, da das Spiel nichts für jeden ist.